Full House: Design by Stefan Diez

Das Lichtkonzept spielt im Kontext von Museumsausstellungen eine besondere Rolle. Welche Beleuchtung die funktional und inszenatorisch beste Lösung ist, hängt stark vom Raum, den Exponaten und dem jeweiligen Ausstellungsdesign ab. Stefan Diez hatte im Zuge der Planungen seiner ersten Werkschau ein Mockup der Ausstellungsarchitektur in seinem Büro in München aufgebaut. Für die 23 ausgewählten Projekte hatte er unterschiedliche zellenartige Elemente aus dem New Order Möbelsystem vorgesehen. Darüber hinaus plante er eine gigantische raumbildende Hyper-Struktur, die von der offenen Ausstellungshalle bis ins oberste Geschoss wächst.


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Wer eine große, über mehrere Stockwerke angelegte Schau im MAKK gestaltet, erfährt schnell, dass die architektonische Situation eine besondere Herausforderung ist: Denn von der Eingangsebene erschließt sich die gesamte primäre Ausstellungshalle. „Die Frage lautete: Wie kann man hier die Besucher dazu bewegen, auch Details wahrzunehmen? – Wir haben die Achsen der einzelnen Zellen so ausgerichtet, dass man eben nicht alles sofort mit einem Blick erfasst. Manchmal sieht man getönte Scheiben, die nur etwas dahinter erahnen lassen. Das weckt die Neugierde. Den Weg dahin muss der Besucher dann gehen, um das jeweilige Projekt zu entdecken.

Für eine Einsatzvariante des MAX Strahlers haben wir die Schienenhöhe des Lichtsystems von 28 auf 17 mm gekürzt, damit sie in die Aluböden von Hay eingesetzt werden konnten. 

Eine weitere Ausführung diente der Beleuchtung in den Vitrinen, die hauptsächlich im ersten und zweiten Geschoss zu sehen waren. Dazu haben wir das LED STRIP Modul adaptiert und bündig in die New Order Böden eingesetzt. Die Verkabelung ist in den New Order Profilen versteckt.

Erstmals wurde LED STRIP gezeigt.

Die Schau zeigte insgesamt etwa 302 Meter installierte lightlight® Lichtschienen und um die 40 Regalböden, die Licht integrieren.